SILBER: SANFTER GLANZ. Zurückhaltend und doch strahlend. Extrem dehnbar und doch kompakt. Flüssiges Mondlicht, das sich überraschend warm in die Hand schmiegt.
Reiche Geschichte. Silber wird seit dem 4. Jahrtausend vor Christus zu Münzen und Schmuck verarbeitet. Geprägt wurde seine Geschichte von der mythologisch-alchemistischen Bedeutung als Mondmetall und seinen bemerkenswerten Eigenschaften. Bereits die römische Aristokratie trank vorzugsweise aus Silberbechern, denn dank seiner antibakteriellen Wirkung gilt Silber zu Recht als extrem rein (und hält zudem auch Wasser, Wein und Milch länger frisch). Neben seiner unübertroffenen Leitfähigkeit für Wärme und Elektrizität verfügt Silber auch über das höchste Reflexionsvermögen aller Edelmetalle – Spiegel sind nichts anderes als versilbertes Kristallglas.
Ein sicherer Wert. Um Feinsilber (lat. Argentum, Ag) für den täglichen Gebrauch zu härten, wird es meist mit Kupfer legiert. In der Schweiz sind drei Qualitäten zugelassen: 800, 925 und 999. Die jeweilige Zahl gibt dabei den Anteil Silber auf tausend Einheiten an. Beim berühmten englischen Sterlingsilber entspricht dies 925 Teilen Feinsilber auf höchstens 75 Teile Kupfer. Seine fast grenzenlose Formenvielfalt erlangt Silber – gleich wie Porzellan und Kristallglas – erst durch das Feuer.
Prüfen Sie unser Angebot! Kenner erlesener Extravaganz schätzen Silber wegen seines edlen Understatement. Sein Wert reicht jedoch weit über materielle Belange hinaus. Silberschmuck steht in vielen Kulturen als symbolisches Geschenk für Vertrauen, Vortrefflichkeit, Weisheit und Liebe.

